31.03.2026–02.04.2026
In Xiamen habe ich nur eine Zwischenübernachtung gemacht und bin am nächsten Tag, dem 31.03.2026, mit dem Hochgeschwindigkeitszug nach Kunming gefahren. Der Zug benötigte für die fast 2000 km lange Strecke in den Südwesten Chinas etwa dreizehn Stunden. Auch in Kunming habe ich nur einen kurzen Zwischenstopp gemacht, bevor es weiter zu meinem eigentlichen Ziel, Shangri-La, ging.
Kunming ist die Hauptstadt der Provinz Yunnan, einer bergigen Gegend, die an die Staaten Myanmar, Laos und Vietnam grenzt. Das fast 2000 m hohe Yunnan-Guizhou-Plateau, auf dem die Stadt liegt, ist im Westen mit dem Hochland von Tibet verbunden. Mitten im Zentrum Kunmings gibt es einen kleinen Park mit einem See, den Green Lake-Park.


Auf einer Insel im Green Lake steht der buddhistische Lotus-Tempel.


Verlässt man den Green Lake-Park in östliche Richtung, dann gelangt man zu einem Gebäude, in dem sich früher die Militärakademie von Yunnan befand. Sie wurde 1907 gegen Ende der Qing-Dynastie gegründet, stellte aber bereits 1935 ihren Betrieb wieder ein. Heute ist das Gebäude ein beliebter Fotospot. Innen befindet sich ein Museum; das war aber aus irgendeinem Grund geschlossen.

Traditionelle chinesische Holzhäuser kann man in der Altstadt von Kunming sehen, die sich im Bezirk Wuhua befindet.


Nie Er war ein aus Kunming stammender chinesischer Komponist. Sein ehemaliges Wohnhaus in der Altstadt kann besichtigt werden.

Auch Streetfood gibt es in der Altstadt. Ich habe mich mit einer Portion frittierter Insekten gestärkt.


Der buddhistische Yuantong-Tempel befindet sich ebenfalls im Stadtteil Wuhua. Erstmals wurde er im späten 8. Jahrhundert oder frühen 9. Jahrhundert erbaut; sein heutiges Aussehen erhielt er allerdings erst 1686 nach mehreren Restaurierengen und Erweiterungen. Im Tempel wird Guanyin, die Göttin der Barmherzigkeit, verehrt.




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