03.10.2025
Das kleine Dorf Whittier liegt am Prinz-William-Sund. In Whittier herrschte wieder bestes Wetter. Die Saison war hier allerdings schon zu Ende, und die Tourenanbieter vor Ort waren bereits geschlossen.


Die überteuerten Touren, die auf dem Kreuzfahrtschiff angeboten wurden, fanden allerdings noch statt. U. a. gab es eine Tour über den Seward Highway zum knapp 100 km entfernten Anchorage, der größten Stadt Alaskas. Ich habe aber stattdessen eine Foto-Tour in die nähere Umgebung Whittiers gebucht. In der Gegend gibt es zahlreiche Gletscher.




Am Südostufer des Portage Lake befindet sich der Portage-Gletscher. Die Straße dahin war allerdings zum Saison-Ende bereits geschlossen, und wir konnten den Gletscher nur aus der Ferne sehen.



Weiter nordwestlich liegt der Twentymile River.

Am Nachmittag konnte man auf der Weiterfahrt mit dem Schiff durch den Prinz-William-Sund noch einmal den Billings-Gletscher sehen.


Am 7. Oktober gegen ein Uhr mittags wurde die Datumsgrenze überquert. Zu meiner Enttäuschung gab es diesbezüglich aber kein spezielles Event. Stattdessen fiel auf dem Schiffskalender der 8. Oktober komplett aus, und am 9. Oktober bekamen wir ein Zertifikat zur Überquerung der Datumsgrenze.
Die Fahrt über den Pazifik war recht stürmisch. Wegen hoher Wellen nahm das Schiff eine etwas nördlicher gelegene Route. Am 14. Oktober erreicht das Schiff dann Tokio. Viele der Passagiere machten allerdings noch die Anschlusskreuzfahrt durch Ost- und Südostasien bis nach Singapur. Ich war nach zwei Wochen lärmender Dauerunterhaltung froh, dass die Kreuzfahrt zu Ende war.

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