Die Grenzen der Welt

Eine Welterkundung


Victoria

Victoria

18.09.2025–25.09.2025

Von Van­cou­ver nach Vic­to­ria fährt eine Fäh­re des Unter­neh­mens BC Fer­ries. Die Ter­mi­nals der Fäh­re lie­gen etwas außer­halb von Van­cou­ver und Vic­to­ria, aber wenn man das Ticket mit BC Fer­ries Con­nec­tor bucht, kann man die gesam­te Fahrt vom Zen­trum Van­cou­vers bis zum Zen­trum Vic­to­ri­as bequem in einem Bus machen.

Der Bus fährt zunächst zum Tsa­w­was­sen Fer­ry Ter­mi­nal süd­lich von Van­cou­ver und dann auf der Fäh­re über die Salish Sea zum Swartz Bay Fer­ry Ter­mi­nal nörd­lich von Vic­to­ria. Von da aus fährt der Bus dann nach Vic­to­ria.

Vic­to­ria liegt auf Van­cou­ver Island und ist die Haupt­stadt von Bri­tish Colum­bia. Ursprüng­lich war Vic­to­ria ein Han­dels­pos­ten der Hudson’s Bay Com­pa­ny und ein Zen­trum des Pelz­han­dels in Nord­ame­ri­ka.

Die Stadt ist nach Köni­gin Vic­to­ria benannt und macht einen sehr bri­ti­schen Ein­druck. Auf der Kup­pel des Par­la­ments­ge­bäu­des von Bri­tish Colum­bia steht eine Sta­tue von Geor­ge Van­cou­ver und auf dem Rasen vor dem Gebäu­de eine Sta­tue von Köni­gin Vic­to­ria. Das Par­la­ments­ge­bäu­de kann mit einer Füh­rung besich­tigt wer­den (was ich aller­dings nicht getan habe).

Im Luxus­ho­tel »The Empress« kann man für umge­rech­net etwa € 65 einen bri­ti­schen After­noon Tea ein­neh­men (was ich auch nicht gemacht habe). Man muss dabei einen bestimm­ten Dress­code beach­ten. Die Ter­mi­ne für den After­noon Tea sind stän­dig aus­ge­bucht.

Neben dem Roy­al Bri­tish Colum­bia Muse­um befin­det sich der Thun­der­bird Park, der für sei­ne Totem­pfäh­le bekannt ist. Das Muse­um war lei­der gera­de wegen eines andau­ern­den Streiks zum größ­ten Teil geschlos­sen.

Außer Totem­pfäh­le gibt es im Thun­der­bird Park zwei der ältes­ten erhal­te­nen Häu­ser Vic­to­ri­as, das St. Ann’s School­house von 1844 und das Helm­cken House von 1852.

Wei­te­re nicht ganz so alte Gebäu­de befin­den sich ver­streut in der Innen­stadt. Im Pitts Warehouse von 1882 befand sich lan­ge Zeit ein Hos­tel, das nun aber dau­er­haft geschlos­sen ist, so dass ich statt­des­sen in einem ande­ren Hos­tel über­nach­tet habe. Das Pitts Warehouse wur­de 1892 gebaut. Die City Hall stammt von 1890 und ist seit 1977 eine »Natio­nal His­to­ric Site of Cana­da«. Am Innen­ha­fen Vic­to­ri­as steht das alte Zoll­haus von 1875. Alle vor 1945 gebau­ten Gebäu­de gel­ten bereits als his­to­risch und ste­hen zum größ­ten Teil unter Denk­mal­schutz.

Ein tou­ris­ti­sches High­light ist Fisherman’s Wharf mit bun­ten Häu­sern, die sich im Was­ser spie­geln. Dahin kommt man zu Fuß in etwa einer hal­ben Stun­de über den »Inner Har­bour Pathway«, einem Fuß­gän­ger­weg ent­lang des Innen­ha­fens. In Fisherman’s Wharf wim­melt es von Tou­ris­ten, und es wird über­all Fish and Chips ver­kauft.

Man kann auch mit einem Was­ser­a­xi nach Fisherman’s Wharf fah­ren. Ich habe das Was­serta­xi von Fisherman’s Wharf nach Chi­na­town genom­men.

In Vic­to­ria gibt es die ältes­te Chi­na­town Kana­das. Am Ein­gang steht das »Gate of Har­mo­nious Inte­rest«. Die Fan Tan Alley gilt als die schmals­te Geschäfts­stra­ße Nord­ame­ri­kas (was immer das auch genau bedeu­tet) und ist das tou­ris­ti­sche High­light Chi­na­tow­ns. In einem klei­nen Muse­um in der Fan Tan Alley erfährt man eini­ges über die Geschich­te der Chi­ne­sen in Kana­da.

Vom Innen­ha­fen Vic­to­ri­as aus wer­den täg­lich Wal­be­ob­ach­tungs-Tou­ren durch­ge­führt. Ich habe eine sol­che mit Eagle Wing Tours gemacht. Die Tour star­te­te am Fisherman’s Wharf. Gese­hen haben wir vie­le Buckel­wa­le.

Außer­dem gab es noch See­ot­ter, Kali­for­ni­sche See­lö­wen, Stel­ler­sche See­lö­wen, See­hun­de und Kor­mo­ra­ne zu sehen.

Vom Innen­ha­fen Vic­to­ri­as aus fährt regel­mä­ßig eine Fäh­re nach Seat­tle in den USA. Ich bin am 25.09.2025 mit der »Vic­to­ria Clip­per V« nach Seat­tle gefah­ren. Frü­her fuhr die »Vic­to­ria Clip­per V« unter dem Namen »Halun­der Jet« in Deutsch­land, bis sie 2017 nach Kana­da über­führt wur­de. Die Fahrt nach Seat­tle dau­er­te etwa drei Stun­den.


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