08.09.2025–13.09.2025
Von Vancouver aus fahren regelmäßig Shuttle-Busse nach Whistler, die für die Fahrt zwei Stunden benötigen. Whistler ist ein Skigebiet, 115 km nordöstlich von Vancouver gelegen. Bei den Olympischen Winterspielen 2010 wurden in einigen Disziplinen Wettbewerbe in Whistler ausgetragen. Im Sommer kann man hier in den Bergen wandern. Übernachtet habe ich im HI Hostel. Es liegt etwas außerhalb, ist aber vom Zentrum aus leicht mit einem Bus zu erreichen. Das Zentrum von Whistler ist angenehm autofrei. Es gibt viele teure und überfüllte Restaurants für die vielen Touristen.
Am Rand von Whistler gibt es einen Badesee, den Lost Lake, zu den man mit einem kostenlosen Shuttle-Bus fahren kann. Oder man geht zu Fuß, was etwa 40 Minuten dauert. Am Lost Lake bin ich erst am letzten Tag meines Aufenthalts in Whistler gewesen.

Whistler und die nähere Umgebung, wie z. B. den Green Lake und den Alta Lake, habe ich auf einer »Whistler Valley Sightseeing Tour« gesehen.



Eine andere Tour war die Bärentour. In der Gegend um Whistler gibt es viele Bären, hauptsächlich Schwarzbären. Um die Wahrscheinlichkeit einer Bärensichtung zu erhöhen, habe ich eine Tour am frühen Morgen gebucht. Dennoch haben wir keine Bären gesehen, sondern nur einen Wasserfall und die Berge von einem Aussichtspunkt aus.


Ein Highlight ist die Cloudraker Skybridge, eine 130 Meter lange Hängebrücke in 2182 Metern Höhe auf dem Whistler Mountain. Um sie zu erreichen fährt man von Whistler aus zunächst mit der Blackcomb Gondola auf den Blackcomb Peak.




Zwischen dem Blackcomb Peak und Whistler Mountain fährt die Peak 2 Peak Gondola. Sie überwindet auf 4,4 km Länge einen Höhenunterschied von nur 36 m; die Station auf dem Blackcomb Peak liegt auf 1834 m Höhe, die Station auf dem Whistler Mountain auf 1870 m Höhe. Während der Fahrt hat man eine gute Sicht auf die umliegenden Berge, die man allerdings nur durch die Glasscheibe fotografieren kann. Einige Gondeln der Peak 2 Peak Gondola haben einen gläsernen Boden in der Mitte. Eine solche Gondel habe ich auf der Rückfahrt genommen; den Blick durch den Boden fand ich allerdings nicht so spektakulär.




Es gibt auch einen direkten Weg von Whistler auf den Whistler Mountain mit der Whistler Village Gondola. Die Whistler Village Gondola hätte sich für den Rückweg angeboten; sie war aber gerade wegen Wartungsarbeiten nicht in Betrieb.
Vom Endpunkt der Peak 2 Peak Gondola auf dem Whistler Mountain ist es noch ein kurzer Weg bis zur Talstation des Peak Express-Sessellifts, der dann das letzte Stück bis zur Cloudraker Skybridge hinauffährt.


Oben steht ein Inuksuk. Ein Inuksuk ist eine Steinmarkierung der Inuit und anderer nordamerikanischer Ureinwohner. Auch das Logo der Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver war ein Inuksuk.

Die Cloudraker Skybridge ist die höchste Hängebrücke Nordamerikas. Sie verläuft vom Whistler Peak bis zum West Ridge.



Alternativ zur Cloudraker Skybridge kann man auch auf einem etwa einen Kilometer langen Wanderweg, genannt Cloudraker Loop, vom Whistler Peak bis zum West Ridge gehen. Ich bin zunächst zum West Ridge gewandert und dann zurück über die Hängebrücke gegangen. Unterwegs sieht man u. a. den Black Tusk, einen Schichtvulkan im Garibaldi Provincial Park.





Eine Wanderung in der Umgebung von Whistler habe ich auch gemacht. Zunächst ging es zu einer Hängebrücke über den Cheakamus River, etwa zwei Kilometer vom Hostel entfernt.


Etwa einen halben Kilometer weiter südlich kommt man dann zu einem Parkplatz, den Ausgangspunkt eines Wanderwegs zum Loggers Lake.

Den Loggers Lake kann man auf dem Crater Rim Trail umrunden.


Nach fünf Tagen in Whistler bin ich mit dem Shuttle-Bus wieder zurück nach Vancouver gefahren.

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