Die Grenzen der Welt

Eine Welterkundung


Puerto Natales

Puerto Natales

12.12.2024–18.12.2024

Die klei­ne Stadt Puer­to Nata­les liegt am Últi­ma-Espe­ran­za-Fjord. In der Nähe der Stadt befin­den sich die bei­den Natio­nal­parks Tor­res del Pai­ne und Ber­nar­do O’Higgins. Ursprüng­lich leb­te in der Gegend um Puer­to Nata­les das Volk der Kawes­qar.

Torres del Paine

13.12.2024

Im Natio­nal­park Tor­res del Pai­ne gibt es einen 80 Kilo­me­ter lan­gen Wan­der­weg, den soge­nann­ten »W-Trek«, der nor­ma­ler­wei­se fünf Tage dau­ert. Die Unter­künf­te auf dem Weg sind sehr teu­er und bereits Wochen vor­her aus­ge­bucht. Man­che Wan­de­rer neh­men ein Zelt mit und müs­sen das dann bei Wind und Wet­ter auf- und abbau­en. Der Wind im Natio­nal­park ist meis­tens stark, und es reg­net auch häu­fig. Aller­dings wech­selt das Wet­ter hier schnell und es gibt auch son­ni­ge Tage mit weni­ger Wind. Statt einer Wan­de­rung im Regen habe ich aber lie­ber eine gemüt­li­che Tages­tour in den Natio­nal­park gemacht.

Bereits vor dem Park­ein­gang, am Lago Sar­mi­en­to, gab es einen ers­ten Blick auf die drei Gra­nit­ber­ge Tor­res del Pai­ne, dem Wahr­zei­chen des Parks. Außer­dem sieht man den Berg Almi­ran­te Nieto. Lei­der war es stark bewölkt.

An der Lagu­na Amar­ga befin­det sich einer der Ein­gän­ge des Parks. Hier hät­te man die Tor­res del Pai­ne dann etwas bes­ser sehen kön­nen, wenn es nicht so bewölkt gewe­sen wäre.

Etwas nörd­lich der Lagu­na Amar­ga befin­det sich der Was­ser­fall Cas­ca­da Pai­ne.

Auch hier hat man wie­der einen Blick auf die Tor­res del Pai­ne.

Auf dem Weg zum Lago Nor­denskjöld sind wir an der Lagu­na Lar­ga vor­bei­ge­kom­men.

Der Lago Nor­denskjöld ist nach dem schwe­di­schen Geo­lo­gen Otto Nor­denskjöld benannt, der die Regi­on Anfang des 20. Jahr­hun­derts erforscht hat.

Über den Was­ser­fall Sal­to Gran­de mün­det der Lago Nor­denskjöld west­lich in den Lago Pehoé.

Vom Mira­dor Grey aus sieht man auf den noch wei­ter west­lich gele­ge­nen Lago Grey. An der nörd­li­chen Sei­te des Sees befin­det sich der Grey-Glet­scher, den man aber nur auf einer Boots­tour sieht. Am Lago Grey haben eine Mit­tags­pau­se gemacht. Man konn­te dort auch einen kur­zen Gang bis zum See machen. Lei­der war der Wind so stark, dass ich das Vor­ha­ben nach eini­ger Zeit abbre­chen muss­te und mich gefragt habe, was die W-Trek-Wan­de­rer bei einem sol­chen Wind wohl machen.

Auf der Rück­fahrt ging die Tour dann noch in die prä­his­to­ri­sche Höh­le Cue­va del Milo­dón, benannt nach dem Rie­sen­faul­tier Myl­o­don, das hier 1895 von Her­mann Eber­hard gefun­den wur­de. Drau­ßen vor der Höh­le steht ein Modell des Myl­o­don. Den Besuch der Höh­le hät­te man sich m. E. spa­ren kön­nen, ist aber offen­bar Teil jeder Tages­tour nach Tor­res del Pai­ne.

Bootstour zum Última-Esperanza-Fjord

15.12.2024

Die nord­west­lich von Puer­to Nata­les gele­ge­nen Glet­scher Bal­ma­ce­da und Ser­ra­no kann man auf einer Boots­tour zum Últi­ma-Espe­ran­za-Fjord sehen. Zunächst fuh­ren wir durch den Canal Seño­ret an der Estancia Ana María und einer Kor­mo­ran-Kolo­nie vor­bei.

Und dann in den Últi­ma-Espe­ran­za-Fjord.

Am Últi­ma-Espe­ran­za-Fjord befin­det sich der Gla­ci­ar Bal­ma­ce­da.

Um den Gla­ci­ar Ser­ra­no zu sehen, muss man zunächst ein kur­zes Stück durch den Natio­nal­park Ber­nar­do O’Higgins wan­dern.

Vor drei­ßig Jah­ren war die gan­ze Gegend hier noch voll­stän­dig vom Eis bedeckt.

Zurück auf dem Boot konn­te man sich dann einen Whis­key mit Glet­scher­eis geneh­mi­gen, und zum Mit­tag­essen gab es auf der Estancia Pera­les ein Asa­do. Nach einem Salat als Vor­spei­se wur­de hier eine Unmen­ge an gegrill­tem Fleisch ser­viert. Die Estancia Pera­les lebt vom Tou­ris­mus. Scha­fe und Rin­der wer­den aus­schließ­lich für den Eigen­be­darf gezüch­tet.

Mit vol­lem Bauch ging es zurück nach Puer­to Nata­les.


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