08.12.2024–09.12.2024
Die Stadt Puerto Montt liegt südlich von Puerto Varas an der Bucht von Reloncaví. Die spanischen Eroberer stießen hier auf den Widerstand der Mapuche, die von den Spaniern Araukaner genannt wurden. Deshalb konnte das Gebiet südlich des Río Bío Bío zunächst nicht kolonisiert werden. Später gab es in der Gegend von Puerto Montt sogar einen unabhängen Mapuche-Staat. Erst ab 1861 wurde das Gebiet »befriedet« und die Mapuche in Reservate umgesiedelt oder gleich umgebracht. Der letzte Widerstand der Mapuche wurde erst 1883 gebrochen. Der Süden von Chile war nun frei für europäische Einwanderer, darunter in einer ersten Welle besonders viele Deutsche. Das Verhältnis der Mapuche zum chilenischen Staat ist bis heute angespannt.
Zu sehen gibt es in Puerto Montt eigentlich nichts. Im Zentrum steht eine sogenannte »Kathedrale« aus Holz, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts von deutschen Einwanderern gebaut wurde.

Bei klarem Wetter könnte man von der Uferpromenade aus den Vulkan Osorno sehen. Leider war es stark bewölkt. Im Hintergrund kann man den Vulkan auf dem Foto aber erkennen.

Ich habe in Puerto Montt nur eine Zwischenübernachtung gemacht, um von hier aus mit der Navimag-Fähre durch die chilenischen Fjorde bis nach Puerto Natales zu fahren.


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