10.11.2024–11.11.2024
In Antofagasta habe ich eine Zwischenübernachtung auf meinem Weg nach Santiago de Chile gemacht. Zu sehen gibt es in Antofagasta trotz seiner Bedeutung in der Geschichte Chiles und Boliviens als wichtiger Zugang zum Pazifik nicht viel. Der Hauptplatz ist die Plaza Colón mit einem Uhrenturm und der nicht besonders großen Kathedrale.

Bis 1894, dem Ende des Salpeterkriegs, gehörte Antofagasta zu Bolivien, war aber in der Mehrzahl von Chilenen bewohnt. Im Friedensvertrag von 1904 erkannte Bolivien die Zugehörigkeit zu Chile an. Neuerdings wird die Gültigkeit dieses Vertrags seitens der bolivianischen Regierung allerdings wieder angezweifelt.


In den Straßen Antofagastas gibt es einige interessante Wandgemälde, die Gebäude und Straßenzüge zeigen, die sich in die Umgebung einfügen.



Auf der Bahnstrecke von Antofagasta nach La Paz gibt es heute keinen Personenverkehr mehr. Auf dem Gelände des früheren Personenbahnhofs stehen noch einige alte Züge herum. Auch ein britisches Telefonhäuschen gibt es dort. Leider war der Bahnhof während meiner Zeit in Antofagasta ständig geschlossen, und ich konnte alles nur von außen sehen. Der Bahnhof soll aber restauriert und der Öffentlichkeit als Museum zugänglich gemacht werden.



Am alten Hafen von Antofagasta befinden sich einige historische Gebäude und der sogenannte Muelle Histórico. Hier wurde früher das in der Region abgebaute Salpeter verladen. Zwischen 2013 und 2015 wurde der Holzpier restauriert.





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