03.11.2024–04.11.2024
In Uyuni habe ich nur eine Zwischenübernachtung gemacht, bevor eine dreitägige Tour durch die bolivianische Salzwüste bis nach San Pedro de Atacama im Norden Chiles losging. Der Bus von Potosí nach Uyuni brauchte etwa vier Stunden. Die Stadt liegt auf 3675 Metern Höhe auf dem bolivianischen Altipano, also nur etwa 400 Meter tiefer als Potosí. Das Wetter ist hier jedoch angenehm wärmer und sonniger als in Potosí. Übernachtet habe ich in Uyuni im »Hotel Casa de Sal«, einem Hotel, welches ganz aus Salzblöcken besteht. In der hoteleigenen Salzsauna war ich der einzige Gast und die Sauna wurde eigens für mich angestellt.
In Uyuni gibt es nicht viel zu sehen oder zu machen. Ich habe mir hier lediglich den Bahnhof angesehen.


Uyuni liegt an der Bahnstrecke von La Paz nach Antofagasta an der chilenischen Pazifikküste und an einer anderen Bahnstrecke nach Salta in Argentinien. Personenverkehr gibt es hier allerdings nur noch auf einer Strecke von Oruro im Norden Boliviens nach Villazón an der Grenze zu Argentinien. In jede Richtung fährt einmal die Woche ein Schienenbus. Der Fahrplan ist also recht übersichtlich.

Folge 854 der Fernsehreihe »Eisenbahnromantik« mit dem Titel »Boliviens Andenbahn« handelt von der Bahnstrecke. Leider bin ich in Bolivien nicht mit der Bahn gefahren.
An der Avenida Ferroviaria, der Hauptstraße vor dem Bahnhof, stehen ein paar Relikte aus der guten alten Eisenbahnzeit.


Den Eisenbahnfriedhof in der Nähe von Uyuni habe ich zu Beginn meiner Tour durch den Salar de Uyuni gesehen, die am nächsten Morgen losging.

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