03.04.2024–05.04.2024
Wenn man mit dem Chickenbus von Quetzaltenango nach Chichicastenango fahren will, muss man erst einen Chickenbus in Richtung Guatemala-Stadt nehmen und dann bei Los Encuentros in einen anderen Chickenbus umsteigen. Chichicastenango ist eine Kleinstadt und hat wie Quetzaltenango einen hohen Anteil an indigener Maya-Bevölkerung, den Quiché. Laut Wikipedia-Artikel sind es sogar 95 Prozent.
Chichicastenango liegt auf etwa 2000 Metern Höhe. Viel zu sehen gibt es in dem Ort eigentlich nicht, und besonders schön ist er m. E. auch nicht. Im Zentrum befinden sich die Hauptkirche, die Iglesia de Santo Tomás, und eine weitere Kirche, die Capilla del Calvario. Zu erwähnen bleibt vielleicht noch der Arco Gucumatz, der auf einigen Internetseiten zu Chichicastenango als Sehenswürdigkeit hervorgehoben wird.




In den Kirchen wird ein Synkretismus zwischen Katholizismus und Maya-Religion praktiziert. Zwischen den Kirchenbänken befinden sich auf dem Fußboden Opferplätze, auf denen von den Mayas zahlreiche Kerzen angezündet werden. Es herrscht Fotografierverbot.
An einem Weg, der auf dem Marktplatz von der Iglesia de Santo Tomás zur Capilla del Calvario führt gibt es einige Wandgemälde zu sehen.


Der (einzige?) Grund, warum Touristen nach Chichicastenango kommen, ist der an jedem Donnerstag und an jedem Sonntag stattfindende Markt, laut Wikipedia-Artikel der größte Markt Guatemalas. Zum Markt kommen zahlreiche Einheimische aus der Umgebung. Gesprochen wird mehr Quiché als Spanisch. Auch der Besitzer meiner Pension, des Hotels Calet, sagte mir, dass seine Muttersprache Quiché sei. Neben den Dingen, die Einheimische kaufen, gibt es auf dem Markt auch viel Touristenkram. Außerdem gibt es viel zu essen.









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