19.03.2024–28.03.2024
Den kleinen Ort San Marcos La Laguna erreicht man von Antigua Guatemala aus zunächst per Shuttle in etwa drei Stunden bis Panajachel und dann per lancha über den Lago de Atitlán, der 1560 Meter über dem Meeresspiegel liegt und von drei Vulkanen umgeben ist. Morgens sieht man hier einige Fischer.






San Marcos La Laguna ist eine Art Hippiedorf, eine eigene Welt voller Esoterik und Spiritualität. Täglich gibt es hier Yoga- und Mediationsstunden. Im Meditationszentrum »Las Pyrámides del Ka« kann man sich in einem einmonatigen Mondkurs oder, wenn das nicht ausreicht, in einem dreimonatigen Sonnenkurs ganz der Spiritualität widmen. Ich habe mich dann doch lieber für die etwas bodenständigeren Yogastunden im »Eco-Hotel La Paz« entschieden. Die Yoga-Plattform meiner Unterkunft, dem »Del Lago Hotel«, war dagegen in der ersten Woche meines Aufenthalts leider eine Baustelle. Danach wurden aber auch hier jeden Morgen Yogastunden angeboten.


Ich habe in San Marcos an einer dreistündigen Kakaozeremonie teilgenommen. Kakao ist für die Maya ein heiliges Getränk der Götter und wurde früher nur vom Adel getrunken. In der Kakaozeremonie wurde der Kakao als »Mama Cacao« wie ein Gott verehrt und ihm alle möglichen Wirkungen zugeschrieben.

In esoterischen Kreisen werden die Maya häufig romantisch verklärt. Früher herrschte einmal die Vorstellung, die Maya seien ein friedliches Volk ohne Kriege gewesen, eine These, die erst in den 1990er Jahren u. a. durch Fortschritte in der Entzifferung der Maya-Schrift widerlegt worden ist.
San Juan La Laguna
24.03.2024
Per lancha gelangt man leicht von San Marcos La Laguna in die anderen Orte des Lago de Atitlán. Die Orte San Pedro und San Juan sind wesentlich hektischer als das ruhige San Marcos. Vielleicht lag es aber auch nur daran, dass ich an einem Sonntag hingefahren bin. In San Juan La Laguna hängen in der Calle de los Paraguas bunte Regenschirme und in der Calle de los Sombreros bunte Hüte.





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