08.02.2024–13.02.2024
Bereits im mexikanischen Bacalar kann man die komplette Fahrt nach Caye Caulker, einer zu Belize gehörenden Insel im karibischen Meer, buchen. Zunächst geht es im Van in etwa vier Stunden nach Belize-Stadt und dann mit der Fähre in etwa einer Stunde auf die Insel. Wenn man wie ich zu einer ungünstigen Zeit in Belize-Stadt ankommt, muss man noch eine ganze Stunde auf die nächste Fähre warten. Alternativ gibt es auch Fähren von Chetumal in Mexiko nach Caye Caulker, die allerdings teurer sind.
Belize ist das ehemalige Britisch Honduras und war bis 1981 britische Kolonie. Es ist der einzige Staat in Zentralamerika, in dem Englisch die offizielle Landessprache ist. Es wird aber auch viel Spanisch gesprochen. Wegen der bis ins 19. Jahrhundert hinein in der Holz- und Landwirtschaft eingesetzten Sklaven aus Afrika ist der schwarze Bevölkerungsanteil in Belize recht hoch. Mehr über die Geschichte Belizes erfährt man im Wikipedia-Artikel.


Seit einem Hurrikan im Jahre 1961 ist Caye Caulker in zwei Teile gespalten, einem Nord- und einem Südteil. Zwischen den beiden Teilen befindet sich der sogenannte »Split«. Es ist so etwas wie das touristische Zentrum der Insel und ein Ort, an dem man auch baden kann. Vom Split aus fahren regelmäßig Boote zum Nordteil der Insel. Auf dem Südteil der Insel gibt es keine richtigen Strände, auf dem Nordteil befanden sich zur Zeit meines Aufenthalts dagegen gerade große Strandressorts im Bau. Ansonsten schien der Nordteil allerdings so gut wie ausgestorben zu sein und ich bin nach einer ausgedehnten Wanderung in brütender Hitze wieder zurück zum lebhaften Südteil gefahren. Zuvor gab es noch einen Halt bei einem Kokosnuss-Verkäufer, der mir sein Kokosnusswasser mit Rum anpries. Mit dem Rum wurde allerdings gespart.






Der Split ist auch ein beliebter Ort für den abendlichen Sonnenuntergang.




Insgesamt habe ich es mit fünf Tagen viel zu lange auf Caye Caulker ausgehalten und bin danach weiter über Belize-Stadt nach San Ignacio, einem Ort nahe der guatemalischen Grenze, gefahren.

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