Die Grenzen der Welt

Eine Welterkundung


Château Frontenac und Dufferin-Terasse

Ville de Québec

Ville de Qué­bec ist die Haupt­stadt der kana­di­schen Pro­vinz Qué­bec und mit dem Bus von Mon­tré­al aus in gut drei Stun­den zu errei­chen. Das Hos­tel liegt in der Alt­stadt »Vieux-Qué­bec«. Die Stadt lässt sich bequem zu Fuß erkun­den.

In der Unter­stadt von »Vieux-Qué­bec« liegt die Kir­che Not­re-Dame-des-Vic­toires. Der Name der Kir­che ist auf zwei geschei­ter­te Angrif­fe Groß­bri­tan­ni­ens und Neu­eng­lands auf Neu­frank­reich zurück­zu­füh­ren.

Die Haupt­se­hens­wür­dig­keit Qué­becs ist das Luxus­ho­tel Châ­teau Fron­tenac.

Laut Wiki­pe­dia ist Qué­bec »heu­te die ein­zi­ge befes­tig­te Stadt Nord­ame­ri­kas nörd­lich von Mexi­ko«. Es gibt eini­ge Stadt­to­re und eine Zita­del­le.

Die Zita­del­le beher­bergt das »Roy­al 22ᵉ Régiment«, ein fran­ko­pho­nes Regi­ment der kana­di­schen Armee. Umgangs­sprach­lich wird es als »Van Doos«, einer eng­li­schen Ver­ball­hor­nung des fran­zö­si­schen »vingt-deux«, bezeich­net. Mor­gens um 10 Uhr fin­det in der Zita­del­le ein Wach­wech­sel statt. Eine hal­be Stun­de lang wird musi­ziert.

Die Haupt­kir­che von Qué­bec ist die Basi­li­ka Not­re-Dame de Qué­bec, laut Wiki­pe­dia »der ältes­te Sitz einer Diö­se­se nörd­lich von Mexi­ko«.

Chute Montmorency

Mit öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln leicht zu errei­chen ist der 12 km nord­öst­lich von Qué­bec gele­ge­ne Was­ser­fall »Chu­te Mont­mo­ren­cy«. Man nimmt den Bus Nr. 800 bis zur End­sta­ti­on. Der Bus braucht etwa 40 Minu­ten. Von der Bus­hal­te­stel­le sind es dann noch fünf Minu­ten Fuß­weg bis zum Ein­gang des Natio­nal­parks, in dem man auf befes­tig­ten Wegen bis zum Was­ser­fall gehen kann. Im Prin­zip han­delt es sich um einen Rund­weg, den man in weni­ger als zwei Stun­den schafft. Der letz­te Teil des Rund­wegs ist aller­dings eine Fahrt mit einer Seil­bahn, die extra kos­tet. Ich habe mir die Kos­ten gespart und bin den Weg wie­der zurück­ge­lau­fen.

Laut Wiki­pe­dia ist der Was­ser­fall »rund 30 Meter höher als die Nia­ga­ra­fäl­le«. Mich konn­te die Höhe des Was­ser­falls aller­dings nicht beein­dru­cken.

Auch für den Spaß­fak­tor ist gesorgt. Man kann mit einer Seil­rut­sche über den Was­ser­fall flie­gen oder an einem Klet­ter­steig zum Was­ser­fall hin­auf­klet­tern.

Parc national de la Jacques-Cartier

Etwa 40 km nörd­lich von Qué­bec liegt Parc natio­nal de la Jac­ques-Car­tier. Um den Natio­nal­park ohne Auto zu errei­chen, habe ich einen Shut­tle-Bus gebucht. Der Shut­tle-Bus fährt täg­lich um 9 Uhr zum Park und um 16:30 Uhr zurück. Die Fahrt zum Park dau­ert eine Stun­de.

Der Park ist über­wie­gend bewal­det. Ich bin etwa vier Stun­den durch den Wald gewan­dert und hat­te nur weni­ge Stel­len mit Aus­sicht.

Sainte-Anne-de-Beaupré

Etwa 30 km nord­öst­lich von Quebéc am Sankt-Lorenz-Strom liegt der klei­ne Ort Sain­te-Anne-de-Beau­pré. Ein Inter­car-Bus fährt ein­mal täg­lich um 9:45 Uhr von Quebéc nach Sain­te-Anne-de-Beau­pré und um 18:10 Uhr zurück. Die Basi­li­ka von Sain­te-Anne-de-Beau­pré ist ein berühm­ter kana­di­scher Wall­fahrts­ort und ein Natio­nal­hei­lig­tum von Kana­da. Ich war an einem Sonn­tag da, an dem meh­re­re Mes­sen auf fran­zö­sisch und eine Mes­se auf Eng­lisch gefei­ert wur­den. Die Opfer­ker­ze konn­te ich sogar mit der Kre­dit­kar­te bezah­len!

Im Juli 2022 fei­er­te Papst Fran­zis­kus in der Basi­li­ka von Sain­te-Anne-de-Beau­pré die hei­li­ge Mes­se, wobei auch Ange­hö­ri­ge der First Nati­ons anwe­send waren.


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