Die Grenzen der Welt

Eine Welterkundung


Eifellturm

Von München nach New York. Episode 1: Paris

Am 1. Juli 2023 beginnt mei­ne Rei­se um die Welt, die mich zunächst auf den ame­ri­ka­ni­schen Kon­ti­nent füh­ren soll. Von Mün­chen geht es mit dem Zug nach Paris und Caen, mit der Fäh­re über den Ärmel­ka­nal nach Sout­hamp­ton und mit dem Schiff in über den Atlan­tik nach New York.

Abends um 18:10 Uhr trifft der TGV mit einer fünf­mi­nü­ti­gen Ver­spä­tung im Bahn­hof Paris-Est ein. Gebucht habe ich fünf Näch­te in einem Bett in einem Hos­tel.

Die Kathe­dra­le Not­re-Dame de Paris wur­de bei einem Groß­brand 2019 schwer beschä­digt. Der Wie­der­auf­bau ist in vol­lem Gan­ge und bereits Ende 2024 soll die Kathe­dra­le für Besu­cher wie­der geöff­net wer­den. Ange­sichts des der­zei­ti­gen Zustands der Bau­stel­le für mich kaum vor­stell­bar.

Das Schloss Ver­sailles ist in einem Tages­aus­flug von Paris aus mit Metro und Zug gut zu errei­chen. Für die Besich­ti­gung erhält man einen Time-Slot. Mei­ner war um 16 Uhr; da waren die meis­ten Bus­tou­ren bereits weg.

High­light der Paris-Besich­ti­gung ist natür­lich der Eif­fel­turm. Wegen der lan­gen War­te­schlan­gen habe ich das Ticket bis zur Spit­ze bereits vor­ab im Inter­net gekauft. Da die nor­ma­len Tickets bereits aus­ver­kauft waren, muss­te ich die Luxus-Vari­an­te inklu­siv eines Gla­ses Cham­pa­gner für stol­ze € 50,30 neh­men.

Paris ist kei­ne preis­wer­te Stadt. Neben der Kos­ten für die Unter­kunft schlägt auch das Essen zu Buche. Preis­wert essen kann man in Restau­rants mit Namen »Bouil­lon«. Das waren im spä­ten 19. und frü­hen 20. Jahr­hun­dert Restau­rants, in denen Arbei­ter für wenig Geld Fleisch­brü­hen essen konn­ten. Heu­te gibt es noch eini­ge sol­cher Bouil­lons, wovon das Bouil­lon »Pigal­le«, das in der Nähe von Moulin Rouge liegt, erst im Jah­re 2017 eröff­net wur­de. Bouil­lons sind bei Tou­ris­ten beliebt. Es gibt stän­dig War­te­schlan­gen vor den Ein­gangs­tü­ren.

Im Bouil­lon Pigal­le isst man an win­zi­gen Tischen, die der­art dicht anein­an­der­ge­reiht sind, dass sie vom Ober erst zur Sei­te gescho­ben wer­den müs­sen, um dahin­ter Platz neh­men zu kön­nen. Das Essen ist reich­hal­tig. Ich habe etwa € 22 für Vor­spei­se, Haupt­spei­se, Des­sert und Espres­so gezahlt und war danach mehr als satt. Gefehlt hat aller­dings Gemü­se.

Bes­ser als erwar­tet war das Essen im »Flunch«, einer Art Schnell­re­stau­rant, in dem man sich ein Haupt­ge­richt aus­wählt und, nach­dem man gezahlt hat, nach Belie­ben mit Bei­la­gen auf­füllt. Die­ses mal war dann wenigs­tens genug Gemü­se dabei.


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Kommentare

2 Antworten zu „Von München nach New York. Episode 1: Paris“

  1. Avatar von Michael
    Michael

    Eifel­turm mit Cham­pa­gner, reist du mit extra Bud­get Schat­ten­haus­halt?
    Gruss Micha­el

    1. Avatar von bernardjoseph

      Hal­lo Micha­el, ich habe in der Tat für die ers­ten drei Mona­te ein „Son­der­ver­mö­gen“ ein­ge­plant. Ins­be­son­de­re in den USA reicht das ansons­ten vor­ge­se­he­ne Geld trotz Über­nach­tun­gen in Dor­mi­t­ories nicht aus. Ab Mexi­ko soll­te es dann aber.

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